Geschichte

Alles begann im Alter von 16 Jahren – mein erstes richtiges Mountainbike. Aus Spaß an der Freude war ich oft in den heimischen Wäldern unterwegs, zunächst jedoch ohne jeglichen Wettkampfgedanken.

Zum aktiven Radsport bin ich 1999 durch Torsten Dietze (Streckenchef e.b.m.) gekommen. Durch ihn animiert, trainierte ich regelmäßig und nahm mit ihm gemeinsam an meinem ersten Wettkampf teil, dem 2er Teammarathon in Holzhau. Wir belegten den sensationellen 60. Platz von 63 Teams. Aber wir hatten Spaß.

Ich bestritt 1999 noch 2 weitere Rennen, denn vom Radsportfieber war ich längst ergriffen.

Hochmotiviert ging es ins Jahr 2000. Ich trat in den Multisportverein Pulsschlag Erzgebirge ein und bestritt insgesamt 6 Wettkämpfe. Meine Motivation wuchs stetig durch gute Ergebnisse. Im Herbst konnte ich dann beim 3-Talsperren-Marathon Eibenstock meinen ersten richtigen Erfolg einfahren. Ich belegte Rang 1 der Juniorenwertung.

Bisher absolvierte ich ausschließlich MTB-Marathons, aber das sollte sich 2001 ändern. Unter 11 Wettkämpfen waren 7 CrossCountry-Veranstaltungen. Dadurch entwickelte sich immer mehr der Leistungsgedanke bei mir und ich hatte mehr und mehr das Bedürfnis mich mit den Besten zu messen, was jedoch in der Hobbyklasse nicht möglich ist. Zwar war durch meinen Grundwehrdienst mein Trainingszustand 2001 nicht immer optimal, aber für 2002 hatte ich mir umfangreicheres Training vorgenommen.

Also löste ich 2002 eine Lizenz bei meinem neuen Verein RSC ’93 Marienberg. Der Vereinswechsel bot sich auf Grund der zahlreicheren Wettkampfteilnahmen an. Im Frühjahr legte ich meinen Schwerpunkt zunächst auf das Lauftraining, da ich einen Marathonlauf plante (denn es gibt in meinem Sportlerleben einige TODO’s). Dieses Ziel erreichte ich dann auch beim Königstein-Dresden-Marathon – ich finishte in 3:40h. Im Laufe des Jahres wurden es dann insgesamt 18 Rennen, davon 3 Laufveranstaltungen und 7 MTB-Marathons. Den Wechsel in die Lizenzklasse sollte ich nicht bereuen, denn es macht einfach mehr Spaß sich mit Gegnern zu messen, die zur Elite Sachsens bzw. Deutschlands gehören. Im Herbst begann mein Studium an der TU Dresden.

Erstmals 2003 nahm ich an der sächsischen Crosslaufserie für Radsportler teil, welche immer an den 4 Januarwochenenden stattfindet. Ebenso startete ich erfolgreich sowohl bei sächsichen als auch bei deutschen Hochschulmeisterschaften. 21 Wettkämpfe mit mehreren Treppchenplatzierungen konnte ich am Ende der Saison verbuchen.

Das Sportjahr 2004 startete wiederum mit Crossläufen.Mit 24 Veranstaltungen mein bis dahin erfolgreichstes Jahr. Zusammen mit dem damals amtierenden dt. Juniorenmeister Andi Weinhold konnte ich den 2er Teammarathon in Holzhau gewinnen – kurz gesagt: ein geiles Rennen. Zumal ich hier 1999 meinen ersten Wettkampfeinsatz bestritt. Dazu kam im Herbst beim Adelsberger-Bike-Marathon mein erster Gesamteinzelerfolg.

Anfang des Jahres 2005 ging es dann für 2 Wochen ins Trainingslager nach Mallorca – 60h und 1600km standen danach auf dem Tacho, womit die Grundlage für eine neue Wettkampfsaison gelegt war. Die Saison brachte mir unter Anderem den ersten Titel als sächsischer Hochschulmeister im Bike and Run ein.

2006 war mein letztes Trainingsjahr in dem ich das Studentenleben in vollem Umfang genießen durfe. Ich konnte mit dem erneuten ersten Platz beim 2er Teammarathon in Holzhau und der Verteidigung des Titels des sächsischen Hochschulmeistertitels im Bike and Run zwei wichtiger Erfolge feiern.

Die Jahre 2007 und 2008 waren durch den Abschluss des Studiums bzw. durch den Einstieg ins Berufsleben geprägt. Ich musste und muss nach wie vor lernen meine freie Zeit optimal zu nutzen und dabei die Erholung nicht zu kurz kommen zu lassen. Im letzten Jahr als Student schaffte ich das Tripel und wurde zum 3. Mal in Folge sächsischer Hochschulmeistert im Bike and Run – eine optimale Ausbeute.

Seit Ende 2008 ging meine sportliche Ausrichtung mehr und mehr zum Laufen über, Ziel: Marathon unter 3 h. Der erste Anlauf scheiterte an einer Knochenhautentzündung am Schienbein, die nächsten Versuche 2010 in Barcelona und 2011 in Rom gingen mit 3:01 h und 3:08 h schon in die richtige Richtung. Das Ziel steht aber weiterhin.