Eichenzeller Frühlingslauf

So hatte ich mir die Zeit nach dem Marathon nicht vorgestellt. Eine Verletzung am Schneidermuskel (Oberschenkel innen) zwang mich lange Zeit zu pausieren, sodass die 2. April- und 1. Maihälfte mit nur wenig und leichtem Training verstrich. Als ich dann endlich wieder schmerzfrei trainieren konnte, kam ich allerdings mit der Hitze gar nicht gut zurecht. Der Einstieg war so teilweise mehr Qual als Spaß… ;-)

Der erste scharfe Test war der Frühlingslauf in Eichenzell bei Fulda. Dass das bereits die 19. Auflage war, merkte man der Veranstaltung nicht unbedingt an. Ich hätte nicht gedacht wie kompliziert man eine Startnummernausgabe aufbauen kann. Zettel ausfüllen und bezahlen … damit wurde ich auf den 200 m entfernten Sportplatz geschickt … “Deine Nummer bitte” – “Welche Nummer” – “Die gibts da oben” – “Aha, ok” … also dahin. “Deinen Transponder bitte” – “Welcher Transponder?…Habe keinen…” (so langsam wurde meine Laune schlechter) – “Den gibts an der Anmeldung.” (von da fing meine Odyssee an) Also wieder zur Anmeldung, wo mir die gleiche nette Dame, die mich vor 10 min auf den Sportplatz schickte, einen Transponder gab… :-) Also wieder zurück, um die Startnummer mit dem ausgefüllten Zettel und dem Transponder zu holen. Dann wieder zurück auf den Sportplatz zum “Einchecken” … am Ende war alles gut.

19:15 war der Start geplant, 10 min später gings dann auch schon los (Probleme bei der Zeitnahme … haha …). Knappe 180 Läufer standen am Start. Bei Veranstaltungen dieser Größe frage ich mich immer, was gegen eine handgestoppte Excel-Lösung spricht … aber egal.

Auch wenn ich ohne größere Ambitionen über den 11,6 km Hauptlauf am Start stand, wollte ich mein Bestes geben und versuchte am Start das Tempo der Ersten mitzugehen. Nur einer lief gleich weg. Dahinter sortierte ich mich in einer kleinen Gruppe ein. Die ersten 5 km gings stetig bergauf. Oben angekommen war die Gruppe zerschlagen, ich lag auf Platz 5. Bis Platz 2 waren aber alle noch in Sicht. Und auch hinter mir waren die Abstände nicht sehr groß. Danach gings bis ins Ziel fast nur noch bergab, was mir nicht gerade liegt. Ich konnte meinen Platz trotzdem verteidigen und lief als 5. gesamt und 2. der M30 ins Ziel. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden, bei meiner Leistung gibt es noch Potential.

Zu allem Überfluss stand (und stehe noch immer) ich als 6. in der Ergebnisliste. Wahrscheinlich hatte ein Nordic Walker den falschen Transponder am Fuß … ohne Kommentar …

Zusammengefasst ein schöner Lauf mit guter Leistung aber (Entschuldigung) unterirdischer Organisation.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>